Die SGSW entscheidet auch das zweite Spitzenspiel in kurzer Zeit für sich. Gegen den SV Langensteinbach gelang ein 29:25 (12:12)-Heimerfolg. Ein Spiel zuvor hatte das Team von Trainer Tim Kaupa mit einem Sieg den TV Bretten an der Tabellenspitze abgelöst.
Von Beginn an war klar, dass gegen den spielstarken SV Langensteinbach mindestens eine ebenso starke Leistung wie gegen Bretten notwendig sein würde. Doch den besseren Start erwischten die Gäste, die schnell mit 0:2 in Führung gingen. Ab Minute elf beim 4:4 war die SGSW dann besser im Spiel.
Eine sicher stehende Abwehr entwickelte sich für die Gastgeber zum Schlüssel im Spitzenspiel. Die Gäste waren mit durchschnittlich 40 erzielten Toren pro Spiel angereist. Mit einer starken Abwehr gelang es der SGSW, die individuell starken Langensteinbacher Spieler vor Aufgaben zu stellen.
Das Spiel kippte mit einer 10:6-Führung auf die Seite der Gastgeber. Beide Teams schenkten sich in diesem Topspiel nichts, bis zur Pause zum 12:12 war der Vorsprung wieder egalisiert.
Auch nach Wiederanpfiff hatte die SGSW eine eher schwächere Phase und konnte erst zur 41. Minute wieder in Führung (16:15) gehen. „Mit welcher Selbstverständlichkeit meine Mannschaft schwierige Spielphasen mittlerweile wegsteckt, imponiert mir“, lobt Trainer Kaupa.
Bis zur 54. Minute wechselten sich Führungen und Ausgleich beider Teams ab. Im Schlussspurt bewahrte die SGSW die Ruhe und zeigte sich abschlussstark, sodass die Führung auch gegen eine offensiver werdende Abwehr der Gäste ausgebaut werden konnte.
„Spannung, Führungswechsel und eine intensiv geführte Begegnung“, fasst SGSW-Coach Kaupa die Partie gegen seinen Ex-Verein zusammen. „Die Zuschauer haben ein tolles Spitzenspiel gesehen. Ebenfalls ein Kompliment an den Schiedsrichter, der das Spiel souverän geleitet hat.“
Mit einer starken Leistung warteten Philippe Gramm, fehlerlos von der Siebenmeter-Linie, mit neun Toren sowie Jan Kiefer mit acht Toren auf. Insgesamt war es aber das Kollektiv, das den Sieg im Spitzenspiel möglich gemacht hat.
„Aus der geschlossenen Mannschaftsleistung möchte ich eigentlich keinen Spieler hervorheben“, sagt Trainer Kaupa. „Ich muss es aber trotzdem tun: Björn Heiß hat es heute am Kreis überragend gemacht. Sich so aus der Handball-Rente zurückzumelden: Chapeau und Danke.“
Die Mannschaft hat sich in den beiden Spitzenspielen sehr über den Einsatz des Routiniers gefreut, der auch gegen Langensteinbach mit mentaler Stärke und vier Toren zu überzeugen wusste.
Nun richtet Trainer Kaupa den Blick nach vorne. Die SGSW gastiert am Samstag, 29. November, um 19 Uhr bei der TB Pforzheim. Der Tabellenletzte zeigt sich gerade in heimischer Halle stärker, als es der Tabellenrang aussagt. „Wir arbeiten diese Woche hart daran, auch dieses Spiel siegreich zu gestalten“, sagt Kaupa.









