Das letzte Spiel der Runde fand vergangenen Samstag in Friedrichstal statt.
Auch in der Vergangenheit war diese Halle immer wieder ein Garant für tolle Handball-Nachmittage. Auch dieses Mal sollte die gut gefüllte Halle nicht enttäuscht werden.
Die Mannschaft war bis in die Haarspitzen motiviert, im letzten Spiel nochmal richtig Gas zu geben und war nach eigenen Angaben “on Fire”!
Wer dachte, diese Floskel ist nicht mehr Wert als 3€ ins Phrasenschwein, wurde schon nach 5 Minuten eines Besseren belehrt.
Die Jungs waren agil in der Abwehr und ließen dem großgewachsenen Rückraum der Gäste keine Luft zum Atmen. Die erkämpften Ballgewinne konnten direkt in eigene Tore umgemünzt werden. So zeigte die Anzeigetafel nach knapp 5 Minuten bereits 5:1 für die SG.
Fun Fact: Das einzige Tor der Gäste wurde durch einen 7 Meter erzielt!
Auch im weiteren Verlauf dominierten die SG Jungs das Geschehen nach Belieben. Die ASG Abwehr hatte unserem schnellen Angriffsspiel nichts entgegenzusetzen und fand gegen die giftige Heimabwehr keine Mittel.
Beim 11:4 nach knapp 20 Minuten zogen die Gästetrainer die Notbremse und nahmen ihre Auszeit. Doch auch die taktische Maßnahme der ASG, die Rückraumpositionen zu tauschen, verpuffte in der Bedeutungslosigkeit. Trainer Huber schaffte es, die Konzentration seiner Sieben hochzuhalten und so konnte man sich bis zur Halbzeit sogar noch auf 16:7 weiter absetzen.
Der größte Gegner in der zweiten Hälfte war mehr die eigene Einstellung als der Gegner. Doch auch dieser Endgegner wurde an diesem Nachmittag eindrucksvoll besiegt. Die Huber-Sieben blieben weiter auf dem Gaspedal und waren nur durch Fouls zu stoppen. Dadurch brachten sich die Gäste immer wieder selbst in Unterzahl. Somit war es der ASG zu keiner Zeit möglich, die Hypothek aus der ersten Halbzeit wieder gut zu machen. Im Gegenteil, der Vorsprung der Hausherren betrug zu keiner Zeit weniger als 10 Tore. Selbst nach fast 32 Minuten auf der Uhr konnten die Gäste erst 9 eigene Tore auf der Habenseite verbuchen.
Besonders bemerkenswert war der Fakt, dass die Stabilität selbst durch etliche Wechsel auf SG Seite nicht gelitten hat. Alle konnten ihre Leistung abrufen und demonstrierten, wie mannschaftliche Geschlossenheit aussieht.
Als die Schlusssirene die Gäste endlich erlöste, dokumentierte die Anzeigetafel mit 34:19 den beeindruckenden Heimsieg, der von der prall gefüllten Halle mit tosendem Applaus gefeiert wurde!
Aufstellung und Statistiken (–> Handball.net)









